Oktober 2013 “Die großen Schwalinger Ausfallstraßen, die Kreisstraßen 20 und 21, sind nun bis an die Gemarkungsgrenze mit blauen Reflektoren und Duftsäulen gesichert” berichtet der Schwalinger Jäger Manfred Lünzmann. “Aber das kann natürlich keine Garantie sein, dass nichts passiert” gibt er gleich darauf zu bedenken. Mit viel Engagement haben die Schwalinger Jäger diese aufwändigen Vorkehrungen gegen Wildunfälle getroffen. Damit Reflektoren und Duftsäulen funktionstüchtig bleiben, ist ihre laufende Kontrolle und ggfs. der Ersatz notwendig. “Das kostet viel Zeit”, erinnert Manfred Lünzmann und fügt erfreut hinzu “aber der Einsatz bewährt sich offenbar. Wir haben in diesem Jahr spürbar weniger Wildunfälle zu verzeichnen.” “Blaue Lichtblitze” ... mehr... “Starker Duft” ... mehr... Nicht zu vergessen: Der Einsatz der Schwalinger Jäger zur Vermeidung von Wildunfällen ist freiwillig und wird nicht entlohnt ! Die Autofahrer können es ihnen danken, indem sie die Ratschläge und Warnungen der Jäger beachten - in eigenem Interesse. Letztlich aber kann ja einen Wildunfall nur der Autofahrer selbst vermeiden - durch sein vorausschauendes und umsichtiges Fahrverhalten. Und genau darum bitten die Schwalinger Jäger alle Autofahrer: In den kommenden herbstlichen Monaten ist die Gefahr eines Wildunfalls besonders hoch. Das Wild ist stark in Bewegung und wechselt häufig den Standort. Der Grund dafür ist die Abernte der Getreide- und Maisfelder. Das Wild sucht neue Rückzugsgebiete. Und für das Damwild ist im Oktober und November auch noch Paarungszeit... Da das Wild meist in der Dämmerung aktiv wird, trifft der Wildwechsel mit dem morgentlichen und abendlichen Pendlerverkehr zusammen. Die Gefahr eines Unfalls ist in dieser Zeit generell besonders hoch. Zusätzlich machen die Schwalinger Jäger nun mit der Karte oben rechts auf die bekannten und hoch frequentierten Wildwechsel an den großen Einfallstraßen von Schwalingen aufmerksam . Sie bitten darum, besonders die gekennzeichneten Korridore langsam und aufmerksam zu durchfahren - um gegenbenenfalls rechtzeitig anhalten zu können. Nur so kann Leid für das Wild und Schaden an Fahrzeug und Gesundheit der Fahrerin/des Fahrers vermieden werden. (Eilig ? Wenn der Unfall erst passiert ist, hat man “alle Zeit der Welt”...) Auf einen Wildwechsel über die Kreisstraße 21, eine besondere Gefahrenstelle zwischen Schwalingen und Siek, weist Manfred Lünzmann mit Nachdruck hin: “Hier kann man nahezu sicher sein, auf wechselndes Wild zu treffen. Das Wild, oft Damwild, springt plötzlich aus dem Wald neben der Straße und quert die Fahrbahn. Im letzten Jahr hatten wir hier einen bösen Unfall. Man sollte hier besonders vorsichtig, aufmerksam und vor Allem langsam fahren.” Die Gefahrenstelle ist auf der obigen Karte besonders gekennzeichnet ... Und sollte trotz aller Vorsicht ein Unfall unvermeidbar gewesen sein, dann helfen diese Schwalinger Jäger sofort: Kontakt bei Wildunfällen: Manfred Lünzmann, Schwalingen Nr.34, Dirk Schröder, Schwalingen Manfred Lünzmann und Dirk Schröder sind für das “Schwalinger Revier” auch die verantwortlichen Kontaktpersonen gegenüber Behörden und der Polizei.
Aktion gegen Wildunfälle.
ACHTUNG - Wildwechsel ! Die Schwalinger Jäger warnen :
(zum Vergrößern bitte die Karte anklicken)